Infos zu, über und von Quijote

Hier steht nun, worum es uns geht, was das alles soll und was uns wirklich besonders und einmalig macht. Und dies ist keine Marketing-Blabla, es ist wirklich genauso wie es hier steht.

 

Für Fragen zu den Punkten und zu Kritik freuen wir uns über Eure Mail an uns!

 

 

Demokratie: genauso wie unsere Partnerkooperativen, die alle ihre Entscheidungen in Vollversammlungen aller organisierten Kleinbauern treffen, sind auch wir gleichberechtigt organisiert. In unserer Praxis handeln wir als Kollektiv, es werden alle Entscheidungen gemeinsam getroffen, alle zahlen sich den selben Lohn aus.

 

 

Durchschnittslohn: Wir sind kein kapitalistisches Unternehmen. Wir haben in unserem Binnenvertrag (veröffentlicht auf unserer Homepage) unseren Lohn auf den hamburgischen Durchschnittslohn (4.037 Euro/Monat im Jahr 2016) limitiert und dürfen darüber hinaus keine Gewinne machen. Fallen dennoch Gewinne an, so müssen diese reinvestiert oder gespendet werden.

 

 

Selbstbegrenzung: Wir haben uns, obwohl die Nachfrage um ein Vielfaches höher ist, eine Obergrenze für unsere Produktion gesetzt. Das sind 58 Tonnen gerösteter Kaffee pro Jahr. Diese Menge produzieren wir auch im Jahr 2017. In dieser Menge können wir die von uns angestrebte Qualität des Produktes und unserer internen Strukturen aufrechterhalten und weiter verbessern.

 

 

Sehr günstige Verkaufspreise: Quijote ist in der Spezialitätenkaffeebranche weltweit führend in Bezug auf den „Effective Grower Share“ (egs). Dies ist der prozentuale Anteil des Verkaufspreises vom Röstkaffee, den die Produzenten erhalten. Er liegt bei uns zwischen 32 und 37 % und ist somit weit höher als branchenüblich. Dies hat zwei Gründe: Wir haben einerseits als Unternehmen keine Gewinnerzielungsabsicht über unsere Löhne hinaus und andererseits wollen wir keine soziale Selektion unserer Kunden über den Preis. Denn Quijote Kaffee nur für Reiche finden wir doof.

 

 

Gerechtigkeit: Wir wissen sehr genau, dass es im Kapitalismus keine Gerechtigkeit geben kann, zu unterschiedlich sind dafür die Grundvoraussetzungen. Trotzdem tun wir unser Bestes: wir handeln ausschließlich mit kleinbäuerlichen Organisationen. Wir zahlen für Arabica einen garantierten Mindestpreis von 2,83 Dollar / lib und für Robusta von 2,50 Dollar. Dieser liegt somit doppelt so hoch wie bei „fair trade“. Wir finanzieren alle Kaffes vor Beginn der Ernte mindestens 60% der vereinbarten Menge per zinsfreier Vorauszahlung vor, damit die Ernte ohne finanziellen Stress eingebracht werden kann. Dies ist eine Ausnahme im Kaffeebusiness, wir machen es trotzden, tragen damit das Risiko und werden unserer Verantwortung gerecht.

 

 

Ökologie: Alle unsere Rohkaffees stammen aus biologischen Anbau. Alle Arabica Kooperativen sind bio-zertifiziert, die Robusta-Kooperativen produzieren im traditionellen Chakra Anbau. Für uns ist es eben nicht nur wichtig, dass Menschen gut vom Kaffee leben können, sondern eben auch, dass die Welt in ihrer Schönheit und Vielfalt erhalten bleibt.

 

 

Qualität: Wir verlangen nicht nur von unseren Partnerkooperativen ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der Qualität, sondern auch von uns selber. Regelmäßige Fortbildungen im In- und im Ausland auf höchstem Niveau sind für jedes Mitglied unseres Kollektives selbstverständlich, unsere Qualitätskontrolle und unsere Produktentwicklung sind Teil des Alltags bei Quijote. Jede Röstcharge wird digital protokolliert.

 

 

Austausch und Vertrauen: Mittlerweile reisen wir zweimal pro Jahr in unsere wichtigsten Ursprungsländer Honduras, Guatemala, Peru und Ecuador. Durch den persönlichen Kontakt und den Austausch mit unseren Partnerkooperativen entsteht ein Vertrauensverhältnis, wie wir es uns für unsere Arbeit wünschen. Vor Ort werden wir nicht nur als Kunden behandelt, sondern auch als echte Partner. Jedes Jahr laden wir Mitglieder der Kooperativen für einen Monat zu uns nach Hamburg ein.

 

 

Keine Siegel auf den Packungen: Ökologischer Anbau und „Fairer“ Handel sind für uns Selbstverständlichkeiten. Wir nutzen keine Siegel, obwohl alle unsere Kaffees beide Kriterien erfüllen bzw. bei Weitem übertreffen. Um dies zu belegen, veröffentlichen wir alle unsere Rohkaffee-Kaufverträge.

 

 

Direkter Handel: Wir kaufen alle unsere Rohkaffees direkt bei kleinbäuerlichen Produzentengemeinschaften ein. Auf diese Weise umgehen wir den in der Branche üblichen Zwischenhandel. Wir stellen uns unserer Verantwortung, übernehmen das Importrisiko und den hohen zeitlichen Aufwand. So bleibt mehr bei den Produzenten hängen und wir haben eine direktere Beziehung.

 

 

Transparenz: Wir haben den Anspruch, die weltweit führende Kaffeerösterei in Sachen Transparenz zu sein. Wir machen mit den Kaufverträgen und detaillierten Preiskalkulationen nicht nur unsere wirtschaftlichen Daten öffentlich, sondern auch die unserer Produktionsverfahren inklusive Rezepturen und Röstprofilen.

Quijote Team

Wer, wie, was und wo erfahrt Ihr hier!

Quijote Depots

Alle Frankfurter und Wiener können Ihren Quijote Kaffee auch direkt aus unseren Quijote Depots abholen.

Unsere Kaffee-Reisen

Zu einer Direktimpot-Rösterei gehört natürlich das Reisen: Hier erfahrt Ihr, wo wir schon waren.


 

 

News

Für alle Facebook-Verweigerer (Können wir gut verstehen!) gibt es hier Quijote News per Facebook "Second Hand".

Röstprofile

Wir meinen es ernst mit der Transparenz, deshalb veröffentlichen wir hier all unsere Röstprofile.

Preiskalkulation

Quijote ist nicht nur unser "Hobby", aber wir streben auch keinen Ferrari an. Hier könnt Ihr Zahlen sehen.


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Unsere Öffnungszeiten

sind Montag und Donnerstag

von 11:00 - 13:30 und 14:30 - 17:00 Uhr.
An diesen Tagen sind wir sicher in der Rösterei, die anderen Tage benötigen wir Ruhe für andere Dinge.

FAQ

Hast du Fragen? Vielleicht findest du die Antwort hier!

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