Hintergründe zur Kooperative Rukulakta


Die Kooperative Rukullakta befindet sich ebenso wie Jatari im ecuadoriansichen Amazonas-tiefland am Rio Napo.

Wir arbeiten seit 2013 mit der Vermarktungsorganisation von Rukullakta namans "Sacha Kuri" zusammen.

In Sacha Kuri haben sich 200 Kichwas organisiert, alle 200 Personen (davon 140 Frauen) aus 17 Gemeinden bauen ihren Kaffee im Konzept der Chacras an. Das bedeutet subsistenter Anbau auf durchschnittlich 0.75 Hektar auf ökologische Weise. Basis ist der Anbau von Lebensmitteln zu Eigenkonsum, daneben werden außer Kaffee noch Kakao und Guayusa angebaut und verkauft.

Einige besonders bewusste und erfahrene Mitglieder bauen auf ihren Chacras bis zu 160 Nutzpflanzen an, durchschnittlich liegt die Anbaudiversität bei über 60 Nutzpflanzen pro Garten.

Der Kaffee wird als rote Kirsche bei der zentralen Nassverarbeitungsanlage der Kooperative im Dorf Rukullakta abgeliefert, dort wird momentan (Jahr 2015) ein Preis von 21 Dollar pro Quintal (45,4 kg) Kirschen bar ausgezahlt. Dies ist sehr gut im Verhältnis zum aktuell durch Zwischenhändler hier gezahltem Preis (12 Dollar) und motiviert die Farmer sehr auch nur gute reife Kirschen abzuliefern.

Im Beneficio wird der Kaffee gepulpt, fermentiert, gewaschen, nachselektiert und unter Zelten oder neuerdings auch mechanisch getrocknet.

Die weitere Verarbeitung übernimmt FAPECAFES, der Kooperativenverband in dem von unseren Partnern die ACRIM und APECAP organisiert sind als Lohnverarbeitung. FAPECAFES exportiert den Kaffee dann auch zu uns.

Sacha Kuri hat eine sehr demokratische Kooperativenstruktur, der jeweilige Präsident und der Geschäftsführer arbeiten ehrenamtlich nach dem Konzept des Cargo. Die Struktur der Kooperative ist sehr stabil und funktioniert gut.


 

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Bilder von Rukulakta