Tag 7 - Abreise

Heute war unser letzter, gemeinsamer Tag in Peru. Nach einem entspannten Frühstück, habe ich schnell meinen Rucksack gepackt und das Checkout gemacht. Dann haben Chris und ich uns verabschiedet. Ab jetzt geht es getrennt weiter. Chris fliegt nach Deutschland zurück und ich fahre weiter nach Ecuador.

Mit dem Mototaxi fuhr ich zum Autoterminal und besorgte mir ein Ticket nach „La Balsa“. So heißt die kleine Brücke, die Ecuador und Perú voneinander trennt. Ich musste drei Stunden am Autoterminal warten bis das Auto voll war. Denn es geht erst los, wenn alle Plätze belegt sind.

In dem Auto, dass eigentlich für fünf Personen ausgelegt ist, waren wir letztendlich zu acht.

Fünf hinten und drei vorne. Sehr sportlich...egal, Kopfhörer auf, Musik an und auf geht die Fahrt!

Zumindest ist die Landschaft sehr schön und ich genieße den Ausblick wirklich sehr. Der Straße entlang ist viel Kakao und Kaffee zum Trocknen ausgebreitet. Ich kann Natural sowie auch gewaschene Bohnen vom Fenster aus erkennen.

Man sieht die Armut hier richtig doll krass und ich muss daran denken wie viel in Deutschland wegen Kleinigkeiten rumgemeckert wird und daran, dass ich mich richtig nach einem einfachen Leben wie hier sehne. Es stört mich kaum, dass ich zusammengequetscht auf der Rückbank sitze. Ich kann mich trotzdem entspannen, denn ich habe nun viel Zeit zum Nachdenken und es kommen viele Erinnerung an meine Heimat Kuba hoch. Die Landschaft verändert sich langsam von Sierra (Gebirge) zu Selva (Dschungel) und nach vielen Bergen und Tälern kommen wir endlich an.

Man realisiert erst wirklich, dass man an der Grenze ist, wenn man die Zollkontrolle passiert und die zwei Fahnen gegenüber flattern sieht.

Dort wartete ein Taxi auf mich. Ich stieg ein und ich fuhr dann nach Zumba zu einem Gasthaus Namens Hostal „San Luis“, in dem ein Zimmer für mich schon reserviert war. Keine fünf Minuten nach meiner Ankunft findet auch schon das erste Treffen statt. Vicente Troya (Administrator der Assoziation ACRIM) und die Buchhalterin von Acrim empfangen mich und wir besprechen das Programm. Danach gingen wir essen. Die Mahlzeit war gar nicht mal so schlecht. Es wird eine Kugel mit der Hand geformt. Sie sieht teigartig aus und besteht aus gekochten, grünen Bananen und aus einer Konsistenz grob gemahlen wie Grieß. Man könnte denken es ist Naturreis oder so. Guineo wird diese Art von Bananen hier genannt. Lecker!

 

Dann ab ins Bett, ich bin sehr müde von der Reise und morgen wird auch ein sehr anstrengender Tag mit zwei langen Fahrten. Dies mal aber auf dem Beifahrersitz ;-)

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