Marcala, Tag 6

Mittwoch, 15.02.2017

 

Marcala. Zum ersten mal seit Ankunft in Marcala wache ich heute nicht vor dem Wecker auf. Die innere Uhr ist langsam wieder normalisiert. Es gibt natürlich wieder lecker Frühstück bei Lennons Mutter, was für eine Freude. Ihr sei auch an dieser Stelle vielmals gedankt :)

Nach dem Frühstück geht es direkt los mit Farmbesuchen (nur ein kleiner Umweg über Nancys „Aroma Cafe“ um überlebenswichtigen Banenenkuchen für später zu besorgen).

 

Zuerst geht es zur Finca „Clave de Sol“ von Betty Perez, der Frau von Rudolfo, dem Geschäftsführer der COMSA.

Auf Bettys Farm stehen sehr viele Orangenbäume und Bananen zwischen den Kaffeebüschen. Es macht einen sehr natürlichen Eindruck und man hat das Gefühl in einem Wald zu stehen in dem auch Kaffee wächst. An manchen Ecken wächst auch riesengroßer Bambus und uns hüpft sogar ein Eichhörnchen über den Weg (Puschel, klein und niedlich!).

Zur Zeit werden auf der Finca die Kaffees im Honeyprocess verarbeitet.

 

Im Anschluss geht es zur Farm von Fabio Claros.

 

 

 

Fabio freut sich über den Besuch und das gemeinsame Gespräch. Er ist sehr interessiert an den Verarbeitungsprozessen für Honey- und Naturalkaffees mit Spezialitätenqualität. Hohe Qualitäten wurden bisher in Honduras nur mit gewaschenen Kaffees erzielt und die neuen Honeys stellen manche Farmer vor eine Herausforderung. Viele Erfahrungen müssen erst noch gesammelt werden , häufig stehen neue und teure Anschaffungen an: z.B. ein überdachtes Trockenbett / Secadora kostet ca. 600 €. Für einen Farmer ist das sehr, sehr viel Geld – die spezialisierten Mitarbeiter bei der COMSA verdienen ca. 1500 € im Monat, davon ist der Verdienst eines Kaffeefarmers weit entfernt.

 

 

Unterwegs kommen wir an der Schule der COMSA vorbei. Es ist eine Privatschule in Marcala und kann mit westlichen Standards mithalten. Die COMSA unterstützt viele der Schüler mit Stipiendien.

Mittagessen gibt es wieder in der „La Fortaleza“. Es schmeckt irgendwie jedes mal besser obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist. Es gab einen Salat mit Hähnchenfleisch auf einem Bett von getrockneten Bananenchips. Dazu wieder das grüne Spezialgetränk.

 

Am Nachmittag wird wieder fleißig gecuppt. Das ist auch eine unserer wichtigsten Aufgaben hier. Schließlich brauchen wir ordentlich Nachschub für unseren hungrigen Röster.

 

Wir cuppen wieder viele verschiedene Naturals und Honeys. Zum Glück hatten wir gut zum Mittag gegessen denn cuppen auf leeren Magen funktioniert gar nicht gut.

 

 

Der Tag endet wieder mit dem üblichen. Die Ergebnisse vom Cupping auswerten und Reiseberichte schreiben. Und glücklicherweise mit dem Bananenkuchen von Nancys Cafe.

 

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