Tag 5

Wir beginnen den Tag damit, über gute Verarbeitungsmethoden auf der ganzen Welt zu lernen und mehr über den Zusammenhang von Verarbeitung und Qualität zu verstehen.  Danach erläutert Armia, der Chef der Kooperative für alle anwesenden die Struktur der Permata Gayo.  Die Gewinnverteilung Der Permata Gayo ist so geregelt:

Vorstand                         10%

                       Aufsicht                 5%
                        Mitglieder              20%
                        Bildung                 10%                             
                        Kooperative             30%
                        Kapital                 25%

 

Mit dem Kooperativenanteil werden besonders Qualitätsbewusste und loyale Mitglieder mit Pulpern und Fermentationsbecken (ausreichend für 4-8t Kirschen) honoriert. Für gute Qualität erhalten Mitglieder einen Bonus. Diskussion über Preise und Konsumverhalten in Coffeeshops und Röstereien.  Besuch bei Salés Farm. Er hat eine wirklich saubere Verarbeitungsstation. Auch das Feld ist in sehr gutem Zustand und Bourbon und Catimor werden auf getrennten Feldern angebaut. Die Bäume werden hier besonders geschnitten, damit das Licht auch ins innere der Pflanze dringt. Das sort für eine verdopplung der Produktion. Und verbessert die Zugänglichkeit für die Ernte. 


Cupping: Kaffees mit viel Säure sind am Tisch eher unbeliebt. Der gewaschene Äthiopier zum Beispiel findet wenige Liebhaber obwohl er meiner Meinung nach gut schmeckt. Ein völlig anderes Profil als die Kaffees von hier und für die Farmer ungewohnt. Wir besprechen wieder die Relation von Aufbereitung und Tasse.   Es wird über nächstes Jahr gesprochen und dann verteilen Florent und Dereck die Teilnahmebescheinigungen und Tshirts für den Workshop. Die Stimmung ist gut und wir sprechen über die letzten Tage und was wir alle gelernt haben.  Die Produzenten waren dieses Jahr viel aktiver als letztes Jahr und haben mehr Eigeninitiative gebracht. Zum Beispiel hat ein Produzent einen Natural gebracht. Hypersüss und etwas drüber. Aber es entsteht mehr Wettbewerb unter den Produzenten und Aufbereitern und die Guten Preise für die Gute Qualität stellt einen Anreiz dar, noch sauberer zu arbeiten, Neues auszuprobieren und mehr zu lernen. Wir Röster verstehen jetzt mehr über warum Sumatra so schmeckt wie er schmeckt und sind mit neuer Energie geladen. 


Kaffees aus Sumatra haben das Potential, zu den besten der Welt zu gehören. Die Zukunft wird Lecker.

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sind Montag und Donnerstag

von 11:00 - 13:30 und 14:30 - 17:00 Uhr.
An diesen Tagen sind wir sicher in der Rösterei, die anderen Tage benötigen wir Ruhe für andere Dinge.

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