Tag 4

Zweiter Tag des Workshops. Wir cuppen die Kaffees, die die Farmer am Vortag gebracht und wir am Abend geröstet haben nach der selben Methode wie gestern.  Vorallem der gewaschene Sumatra begeistert uns mit enormer Süsse und balancierter Säure. Deutlich zu erkennen ist der Defekt beim Kaffee, der zu feucht geliefert wurde. Die Produzentinnen am Tisch werden lockerer und kommunizieren mehr über wie sie die Tassen finden. Wir sind uns mehr einig als Gestern.   Bei der anschliessenden Besprechung in der Gruppe wird klar, dass ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt beim Export die Lagerfähigkeit drastisch reduziert. Der Kaffee altert schnell und schmeckt in diesem Fall nach 6 Monaten Alt und wie Papier, Holz und Erde. Der Zusammenhang ist allen beteiligten dann klar.

Die Feuchtigkeit in der Bohne treibt eine Weiterfermentation im Grain Pro Sack an und kippt.  

Wir besuchen die in 1300m Höhe gelegene Verarbeitungsstation von Subahan in Ujung Gele, der eine 20 Sack Sonderaufbereitung für Coop Coffees durchgeführt hat und sehen, dass er ziemlich gut organisiert ist. Seine Trockenfläche fasst 2 Tonnen Pergaminos. Er hat eine kleine Sortiermaschine im Haus, die dichtere Bohnen von weniger dichten trennt. Die nutzt er nur für die sogenannten „Special Preps“. In Ujung Gele werden Atengs, Typicas und Bourbons angebaut. Lecker.

Danach gehen wir zur die Baustelle der neuen Verarbeitungsstation von Permata Gayo, die sehr gross ist. Dort werden Mengen von 25 Tonnen sauber aufbereitet werden. Ein Bach wird kanalisiert und Energie zum Antrieb der Pulper produzieren. Die Station wird allen Mitgliedern der Kooperative zur Verfügung stehen.  Danach behandeln wir an unseren 4 Tischen 4 Kaffees aus 4 Ländern. (Peru washed, Äthiopien washed, Honduras Honey, Sumatra halbtrocken) Wir sortieren die Samples und ermitteln die Art und Anzahl der Defekte und sprechen an unseren Tischen über wie die Schäden entstehen. Sumatra hat mit Abstand die meisten Defekte. Gründe hierfür sind die extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die Relativ niedrigen Anbauhöhen (mehr Insektenbefall), und die Sortierung, die ausschliesslich von Hand erfolgt.  Wir mischen die Defekte nach der Begutachtung wieder unter die Samples und rösten sie.     Abends essen wir am Lake Tawar ganze Fische, die wir frisch aus dem Wasser ziehen. Extrem lecker!

Baustelle der neuen Verarbeitungsstation für die Koperasi Permata Gayo.

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von 11:00 - 13:30 und 14:30 - 17:00 Uhr.
An diesen Tagen sind wir sicher in der Rösterei, die anderen Tage benötigen wir Ruhe für andere Dinge.

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