Tag 3, Marcala


Sonntag 12.02.2017

 

Marcala. Nach einer sehr erholsamen Nacht beginnt der Tag mit einem Frühstück bei dem „Canasta“ der COMSA. Ursprünglich war es ein Markt mit Bio-Erzeugnissen aus der Region.

Inzwischen wird nur noch gekocht, auch mit lokalen Erzeugnissen der „La Fortaleza“, und Kaffee getrunken.

 

 

Der „Canasta“, zu deutsch „Korb“ ist auf dem Gelände der Farm „La Fortaleza“ der COMSA. Hier wird auch der biologische Dünger für die Kaffeepflanzen erzeugt und mit verschiedenen Verarbeitungsschritten experimentiert. Den Dünger riecht man über das ganze Gelände und erinnert an den Geruch von Bauernhöfen.

 

 

Ansonsten geht es hier sehr ruhig zu denn es wird nur in Ausnahmefällen am Sonntag gearbeitet. Wir schauen uns das Gelände an auf welchem eine Vielzahl von Obst und Gemüse angebaut wird. Es gibt sogar Kühe und einen Fischteich.

 

 

Am späten Nachmittag fahren wir noch zu dem „Aroma Cafe“ in Marcala. Hier bekommt man sehr sehr leckeren Kaffee, auch in Form von Espresso. Aufgebaut wurde das Cafe von Nancy Hernandez zusammen mit ihrer Familie. Sie ist Barista, und Kaffeerösterin von Spezialitätenkaffee - Cupperin und Kaffeefarmerin in einem.

Und das alles auf einem sehr hohen Niveau. Mit an dem Cafe ist gleich die Rösterei und ein gut ausgestattetes Cuppinglabor. Brian Olson, welcher auch schon den Doku-Film „ La Finca Humana“ produziert hatte, hat auch das „Aroma Cafe“ passend porträtiert.

https://www.facebook.com/nancy.hernandezcontreras/posts/1484609361552344

Hier treffen wir auch Oscar Omar. Er ist der Experte wenn es um neue Aufbereitungsarten von Kaffeekirschen geht und hatte uns in der Vergangenheit auch schon mit hervorragenden Microlots beliefert. Aktuell beschäftigt er sich mit dem Anbau der Kaffeeverietät Geisha auf 1700m Höhe.

 

Auf ca. 35.000qm hat Oscar rund 40.000 Pflanzen stehen mit einem jährlichen Verbrauch von 600.000kg Organic-Dünger.

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