Erster Tag des Workshops. Wir begeben uns Morgens um 7:30 zum Labor und Büro der Permata Gayo (Diamant von Gayo) und bereiten das Cupping vor.  Frage des Tages ist: Wie wirkt sich die nasse Aufbereitung auf die Tasse aus? Die übliche Aufbereitungsmethode in Sumatra ist die Halbtrockene. Das fördert Süsse und Körper ist allerdings durch die anhaftenden Fruchtfleischreste auch anfällig für Überfermentation. Ein Klassischer Sumatra Defekt, der so etabliert ist, dass diese starke Erdigkeit, Würzigkeit und Holzigkeit sich vieler Liebhaber erfreut, die drauf schwören, dass Sumatra so schmecken muss.   


Wir cuppen 4 Kaffees an 4 Tischen. Alles Kaffees sind aus der Region und von der Kooperative. Ein Röster pro Tisch. Ich bin am Tisch mit Wiskani, der Chefin des Labors, einigen Collectorinnen und Farmerinnen von KOKOWA GAYO, der Frauenkooperative, und 2 Farmern von Permata Gayo.

Wir Cuppen alle Kaffees mehrmals und einigen uns auf unseren Favoriten und den, den wir am wenigsten mögen und was uns an den Kaffees gefällt, oder nicht gefällt.  In der anschliessenden Diskussion in der Grossen Gruppe werden die Ergebnisse aller Tische gesammelt und besprochen. Dann wird Aufgelöst welche Tasse welcher Kaffee ist. Die Produzenten sind awesend. Es wird viel geklatscht und gelacht. 


Nachmittags bewegen wir uns zu Jukardis Verarbeitungsstation in Tanjung Sari, wo wegen der geringen Höhenlage von 1000m-1200m überwiegend Catimors (Robusta Hybriden) kultiviert werden. Catimors tragen hier den Namen des bekannten Indonesischen Komikers Ateng .

In der oberen Etage der Station werden die Kirschen angeliefert und kommen in den Entpulper. Der trennt die Frucht vom Kern und leitet die Kerne in ein gekacheltes Fermentationsbecken, in das während des Pulpens Wasser läuft. Die Becken fassen 4000 Kg Kischen Hier verbleibt der Kaffee 12h-14h bevor er am Morgen zum trocknen in die Sonne gelegt wird. Die Fläche zum trocknen befindet sich 5 Minuten mit dem Auto oder 3 Minuten mit dem Motorrad von Jukardis Station und reicht für 10Tonnen nasse Pergaminos. Man trocknet die Kaffees auf auf der Erde ausgelegten Planen, die zusammengerollt werden können sobald es regnet. Burritos.  


Zurück im Labor gehen Dereck, Joe und Ich ans Samplerösten. Wir Rösten gewaschene und regulär (halbtrocken) aufbereitete Sumatras, ein Sample nur Typica und Proben von Permata Gayo Kaffees, die zu feucht verschickt wurden und ein halbes Jahr alt sind um eine Verbindung in der Tasse festzustellen zwischen Feuchtigkeitsgehalt beim Export und Lagerfähigkeit des Rohkaffees. 

Der Produzent liefert die Kirschen bei Jukardi dem Verarbeiter ab.

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sind Montag und Donnerstag

von 11:00 - 13:30 und 14:30 - 17:00 Uhr.
An diesen Tagen sind wir sicher in der Rösterei, die anderen Tage benötigen wir Ruhe für andere Dinge.

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