Tag 15 06.02.2016

Heute gab es mal eine Abwechslung am frühen morgen, denn heute ging es schon um 6:30 Uhr los und Frühstück gab es heute außerhalb bei der Familie Vasquez: gekochte schwarze Bohnen, selbstgemachter Käse (Feta ähnlich), Ei und Bananen-Chips und Tortillas.
Wir fahren heute 2,5 h in die Berge, dort gibt es eine kleine Stadt in der wir uns mit jungen und natürlich auch älteren Farmern treffen werden.
Das Treffen findet in einem Gemeinschaftshaus unweit von der kleinen Markthalle statt.


Da es leider immer noch recht kühl ist, haben wir die Türen verschlossen, die ca. 25 Stühle in einem Kreis aufgestellt und los ging`s.
Die jungen Leute kommen alle aus Kaffeefamilien, viele von ihnen finden das Natural-Honey-Projekt, welches wir mit der COMSA gestartet haben sehr interessant, da es eine gute Möglichkeit ist Wasser zu sparen. Und vorallem Farmern mit niedriger Anbauhöhe ermöglicht Kaffee zu produzieren für einen höheren Preis. (Desto niedriger die Anbauhöhe, desto weniger Säure gibt es meistens im Kaffee und das wünschen wir uns sowohl für Honey, als auch Natural ;))
Im Gegensatz zu vielen älteren Kaffeefarmern können die jungen auf eine Ausbildung zurückgreifen: Grundschullehrerin, Buchhalter, Ernährungswissenschaften und Mechaniker - diese Berufsgruppen alleine sind jeder für sich wichtig und grossartig für eine Weiterentwicklung im Ort, doch zusammen sind sie eine perfekte Basis.

Insgesamt gab es 8 junge Leute und die anderen waren gestandene Farmer - der Dialog fiel anfangs zögerlich aus, aber im Laufe der nächsten Stunden und der gemeinsamen Farmbesuche hatte sich die Scheu seitens der jungen Leute gelegt.
Auf einer Farmen hat uns übrigens ein Farmer gezeigt, dass die Natur echt krasse Sachen fertig bekommt, mit den Blättern von einer bestimmten Pflanze kann man Seifenblasen machen - echt cool: Blattstengel zu einer Schlaufe drehen, im Saft des Blattes wenden und pusten und fertig ist die Seifenblase.
Das war übrigens auch für die Jugendlichen neu und cool und alle haben ihre Handys gezückt und rumgegackert.
Übrigens für alle die wie ich (bisher) bei der Dosierung von Zimt für z.B. Zimt und Zucker und Milchreis sehr, sehr grosszügig ist - einer der Farmer hat mehrere Zimtbäume gehabt und die brauchen ca. 20 Jahre bis sie einmalig abgeerntet werden können. Besagter Baum war erst 7 Jahre alt, aber die Blätter haben schon nach Zimt gerochen...

 

Vorbeikommen?

Unsere Öffnungszeiten

sind Montag und Donnerstag

von 11:00 - 13:30 und 14:30 - 17:00 Uhr.
An diesen Tagen sind wir sicher in der Rösterei, die anderen Tage benötigen wir Ruhe für andere Dinge.

FAQ

Hast du Fragen? Vielleicht findest du die Antwort hier!

Newsletter Bestellen

Möchtet Ihr die wichtigsten Informationen über Quijote regelmäßg erhalten?
Einmal im Monat verschicken
wir News, oft auch inklusive
Spezial-Angebote.
Falls sich ein Elefant in den
Röster verirrt, gibt es einen
Sondernewsletter. Versprochen!

Kaffeeschule HAMBURG

Facebook