Tag 10 (21.09.2016)

Um 6 Uhr ging es wieder zum Jocotoco, eines der niedlichen Tierchen heisst Panchito.

Wir sollten ihm eine Sonderröstung widmen. Sancho Panchito.... 

 

Um 8 Uhr trafen wir uns mit Edwin Calva, dem Präsidenten der einzigartigen Jugendgruppen, um zu einigen besonders guten Farmen im Microbezirk Playas de las Pircas zu fahren. Nach 90 min im Pickup über Feldwege kamen wir bei der Farm des vielleicht engagiertesten Farmers der Region an: Jose Mayo. Er und einige seiner Nachbarn arbeiten sehr gut und experimentierfreudig. Wir sahen grossartige Felder mit bisher hier in Ecuador unbekannter Ausbeute. Jose hat ein Feld (wie alles hier kontrolliert biologisch) mit 4 jährigen Typicas, wo er 80 Zentner pro Hektar Spezialitätenkaffee produziert.

 

Auf seiner Farm nahmen wir 6 spektakulär aussehende Muster verschiedenster Aufbereitungsarten mit die wir übermorgen cuppen werden.  Auf seiner Farm tranken wirden besten Kaffee, den ich je auf einer Farm getrunken habe. In einer Pfanne auf Holz geröstet....floral und fruchtig, null verbrannt. Gefiltert durch ein Baumwollsäckchen. 

Dazu gab es geröstete Rippchen eines frisch geschlachteten Hausschweins und Suppe aus seinem Kopf und Gemüse aus dem Garten.

Ingesamt liefen wir heute 7 Stunden harte Wanderungen durch hohe Berge und Tiefe Täler.

Ich bin also etwas müde.

 

Wir sahen 6 sehr gute Fincas, unter anderen neue Pflanzungen meiner Freunde Napoleon und Hilda Mayo.  Wir machten eine Pause an einem reißenden Trinkwasserfluss und assen dort Papayas und Seidenbananen direkt vom Baum, sowie Zuckerrohr und tranken aus dem Fluss.  

Es ist toll zu sehen, wie enthusiastisch die jungen Kaffeebauern hier an ihrer Zukunft arbeiten. Dadurch, dass sie ein international so viel beachtetes Modell sind und von vielen anderen Kooperativen und NGOs und Stiftungen sehr genau beobachtet werden sind sie sich auch ihrer Verantwortung als Vorbild sehr bewusst.

 

Ich denke, dass wir als wichtigster Käufer uns das auch sehr klar werden müssen..... 

Spät am Abend trafen wir noch auf einer Versammlung viele Vertreter verschiedenster Institutionen und unterhielten uns über unsere Sicht auf die Zukunft des hiesigen Kaffeeanbaus. Was Produktivität und Qualität angeht, bin ich 100 % überzeugt.

Die 75 produzierenden jugendlichen Farmer und Farmerinnen sind die Garantie dafür. Entwickelt werden muss nur der Markt für die steigenden Mengen in den nächsten Jahren.  Ich werde mein Bestes dafür tun um dabei zu helfen....

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