Tag 1 in Ecuador

Heute wurde ich um 8 Uhr von Vicente abgeholt, um mich bei ein paar Produzenten der Acrim vorzustellen. Acrim ist ja um die Ecke!! Wir hätten eigentlich zu Fuß gehen können. Zuerst tranken wir einen Kaffee aus der Batchbrew zusammen mit Wilfrido Abad (Cupper bei der Acrim). Der Kaffee war richtig vollmundig und cremig, so lecker, dass ich ihn fragen musste wie er ihn gemacht hat. „Einfach ganz klassisch, 360g auf 6 L“, hat er gesagt. Vielleicht habe ich den Kaffee einfach mit Quijote assoziiert, jedenfalls habe ich 3 Tassen davon getrunken. Wahrscheinlich, weil ich die nach Catimor schmeckenden Kaffees von Hotels gewohnt bin.

Bald waren alle da und wir haben uns alle nacheinander vorgestellt. Es waren etwa neun Produzenten vor Ort und wir unterhielten uns über die Bracamoros-Messe. Diese wird am 29. und 30.09.2017 stattfinden und ich werde das Privileg genießen dort einer der Juroren zu sein.Das ist für mich eine Ehre und gleichzeitig eine große Verantwortung mit Profis zu cuppen und zu entscheiden welche Kaffees aus der Region die Besten sind.

Das heißt, die besten zehn Kaffees werden versteigert und wahrscheinlich an potenzielle Kunden in Europa, USA, Kanada, Japan oder Australien verkauft. Es werden drei sehr anstrengende Tage, aber ich werde es schon durchhalten so viele Kaffees in kürzester Zeit zu verkosten. Ich bin sehr gespannt...

 

Nach einem langen Gespräch mit viel Kaffee zwischendurch, wurde ich irgendwann am späten Vormittag von den Leuten der Apecap (die andere Assoziation mit der wir zusammen arbeiten) abgeholt und nach Palanda gefahren. Das liegt ein bisschen weiter nördlich von Zumba.

Dort verlief das Ganze eigentlich ähnlich. Anwesend waren: Telmo Camilo (Administrator und Produzent der Apecap), Edgar Cambicus (Präsident der Apecap), Irma Tocto (Präsidentin der Apecap Jugendkooperative), Edwin Calva (Vizepräsident der Jugendkoop. und Cupper ) und noch ein paar andere Produzenten.

Danach sind wir essen gegangen. Beim Essen lief ein Fußballspiel. Es war ziemlich laut und man konnte sich nicht richtig unterhalten wegen dem euphorischen Jubeln der Ecuadorianer, die ihre Mannschaft angefeuerten. Wir haben uns dann entschieden das Spiel mit zu schauen. Und so haben wir den Abend zusammen verbracht. Essen, Bier trinken, lachen, Witze erzählen und Fußball gucken. Danach haben Fredy und Irma mich zum Hostel gebracht.

Der nächste Tag wird auch wieder hart. Ganz früh um 5 Uhr morgens werde ich abgeholt und wir fahren dann nach Catamayo, um die Verarbeitungsanlage zu besuchen. Dort schaue ich mir an, wie unser Kaffee selektiert und verpackt wird bevor er in die Containern kommt. Ich werde berichten!

 

 

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