Brasilien - einzigartiges Land, toller Kaffee und der etwas andere Reisebericht... (22.08. - 06.09.2011)

Entgegen unserer sonst üblichen Art, gibt es dieses Mal einen nachträglichen Reisebericht.

(geschrieben 17.09.2011, 0:20 Uhr)

Und nachträglich ist leider auch wirklich noch nachträglich, denn heute ist der 17. September, ich bin also schon seit 11 Tagen wieder zuhause bei pingo und in der Rösterei. Warum also jetzt erst der Reisebericht?

Zu teure Internetkosten im Hotel in Sao Paulo, zu wenig Zeit auf der Farm, kein eigener Laptop und nach der Rückkehr in Deutschland: Coffena in Köln, PHP Unconference in Hamburg, Besuch aus Ecuador und der normale Wahnsinn in der Quijote Rösterei etc..
Billige Ausreden? Diese Beurteilung sei jedem selbst überlassen, von meiner Seite aus kann ich nur sagen, es tut mir wirklich leid, aber es war so.

Ich überlege schon seit Tagen, wie ich am besten den Reisebericht schreibe und gerade vor ein paar Minuten hatte ich die Idee: Ich folge Hans (Dr. Hans-Jürgen Langenbahn von Maskal, meinem Reisebegleiter und unermüdlichen Helfer im Kampf gegen Spinnen und eigene Blödheit) Vorschlag, ein Reisebericht in Form eines Interviews. Da Hans mittlerweile wieder glücklich in Canada bei Frau und Töchterchen ist und pingo gerade mit unserem Gast Jose und 3 weiteren Gästen von uns in Sachen AACRI unterwegs ist, wird das Interview von meinem brasilianischem Mitbringsel einem runden, ziemlich großen Kuscheltier bzw. meinem schizophrenen Selbst geführt:

Kuscheltier: Wie war Deine erste Begegnung mit Hans von Maskal?

 

Steffi: Vor der Reise hatten wir unzählige Male miteinander telefoniert, Hans ist ein großer Verfechter von Skype und deshalb haben wir immer sehr ausführliche Gespräche geführt, so dass ich stets das Gefühl hatte, ich kenne ihn schon.
Aber “live” hatten wir uns tatsächlich nie gesehen.
Am  23.08. änderte sich das allerdings schlagartig: Ich war gerade im Hotelzimmer in Sao Paulo, als sich auf einmal jemand an meinem Türschloss zu schaffen machte. Das Gebrummel von der anderen Türseite kam mir sofort bekannt vor, Tür auf und da stand er: Hans in natura. Umarmung und kurzes Hallo.
Nachdem er sich seinen richtigen Schlüssel von der Rezeption geholt und kurz frisch gemacht hatte, kam er wieder und wir haben erst einmal über Gott und die Welt geschnackt und ein bisschen über Marcos, die FAF und über Bobo. (Abkürzung für das Projekt “Bob-o-Link” und den gleichnamigen Kaffee).

Kuscheltier: Wie ist Sao Paulo so, ich kenne nur diesen winzigen Spielzeugladen im Flughafen. Gibt es tatsächlich so viele Hubschrauber wie man sagt? Gibt`s anständigen Kaffee? Ist es warm? Knackige Brasilianer in knappen Outfits...

 
Steffi: Hey, es reicht! Also gut der Reihe nach:
zur ersten Frage:  Ich habe keinen einzigen Hubschrauber gesehen. Obwohl Sao Paulo laut Wikipedia die meisten Hubschrauber der Welt haben soll, kann ich dazu nichts sagen.  
zur zweiten Frage: Anständiger Kaffee ist extrem rar. An den ersten beiden Tagen habe ich kein interessantes Café oder dergleichen entdeckt, Hans hatte mir allerdings versichert, dass das Café in dem wir uns mit Marcos am folgenden Tag treffen sollten, eine echte Perle sei.
 Bis dato ließ nichts vermuten, dass es irgendwas gab, was mit Elbgold, Speicherstadt, Black Delight, Double Eye oder Godshot mithalten konnte. 

Der einzige Supermarkt, den ich von innen gesehen habe, bot nur Kaffee, den ich freiwillig nicht anrühren würde: Segafredo, Illi, Nescafé etc., bunte Eigenmarken - 99,9% gemahlen oder als Instant Granulat verwurstet.
Einziger Lichtblick waren für mich 3 Packungen in ganzer Bohne, allerdings gab es diese Spezialitäten (100% Arabica, aus Brasilien, handfeste Infos Fehlanzeige) nur im 1kg Paket...Die Preise für die 3 lagen zwischen 27 bis 32 Real, also umgerechnet 11 - 13 € und ein paar Zerquetschte.
zur dritten Frage: Warm? Das ich nicht lache, Hans hatte mich vorgewarnt, aber ich dachte Brasilien, da wird es ja wohl nicht so k-a-l-t werden: Irrtum! Arschkalt. Ich bin bei 11°C und Regen gelandet und abgesehen von 3 Tagen war es die ganzen 15 Tage über nicht besonders warm oder auch nur annähernd so, wie man es klischeehaft von Brasilien erwarten würde. Winter ist eben Winter, selbst in Brasilien.
zur vierten Frage: Knackige Brasilianer? Die finden sich vermutlich eher in Rio oder im Sommer. Alle grinsenden, augenzwinkernden Kommentare von Kunden, Bekannten und Co. im Vorfeld waren also unnötig. 
Das Einzige was zum Kuscheln animierte, warst Du. Als ich Deine knuffige Nase das erste Mal gesehen habe, war mir sofort klar: Dich will ich.

Kuscheltier: {SMILE}


Kuscheltier: Zurück zum Thema. Sao Paulo hin oder her, wie war das Wiedersehen mit Marcos.

 
Steffi: Ich war so nervös. Ich hatte ihn nur einmal zuvor in Trier gesehen, das war fast 1 Jahr her. Mein Englisch ist nicht gerade oxfordverdächtig und pingo der Kaffeeexperte von uns beiden war schlappe 14.000 km entfernt....Hans und ich hatten ein Taxi zum verabredeten Treffpunkt genommen und plötzlich ging alles ganz schnell. Grinsend übers ganze Gesicht, öffnete Marcos mir die Tür und nahm mich in die Arme, Küsschen links, Küsschen rechts und fragte mich auf Deutsch wie es mir geht. Darauf gab es nur eine Antwort: gut, sehr gut!
Innerhalb von 5 min. stellte er uns seinen ältesten Sohn Daniel sowie Justin Miles, einen Röster aus Australien vor und führte uns schnurstracks durch Isabellas superschönes Café / Rösterei.
Zur Begrüßung gab es einen tollen Filterkaffee von der FAF, einen Catuai - aromatisch, harmonisch mit sehr angenehmen Mouthfeeling.


Kuscheltier: Wie ging es dann weiter?


Steffi: Wir haben uns auf den Weg zur Farm gemacht. Vier Stunden. Kurz nachdem wir auf der Autobahn waren, konnten Hans und ich uns einen Einblick in den brasilianischen Fahrstil genehmigen: Eindrucksvoll. Komplett irre.


Kuscheltier: Wie meinst Du das?



Steffi: Als Europäer bzw. als Ottonormalo hat man glaube ich nur sehr geringe Chancen 4 min. unbeschadet auf einer Autobahn in Brasilien zu überstehen, zumindesten im Berufsverkehr geschweige denn 4 Stunden. Blinken, Tempolimits und dergleichen gelten anscheinend nur theoretisch. 
Felipe, Marcos zweiter Sohn, Q-Cupper und der Kaffeeexperte der FAF brachte uns jedoch sicher ans Ziel.

Kuscheltier: Und wie war der erste Blick auf die FAF - die Fazenda Ambitial Fortaleza, die “Umwelttrotzburg”?


Steffi: Krass. Ich hatte Marcos sofort mit Fragen gelöchert und er erklärte uns, dass die FAF sagenhafte 800 ha groß sei. Für brasilianische Kaffeefarm-Verhältnisse relativ normal, aber für mich als Berliner Großstadtpflanze, war diese Ansage einfach nur unvorstellbar. Zur Zeit nutzt Marcos Familie "nur" 200 ha davon für Kaffeeanbau und Verarbeitung, 200 ha für Landwirtschaft, 200 ha für Viehzucht und 200 ha liegen brach.

Kuscheltier: Ich glaube wir sollten einen Gang zulegen, sonst wird das hier nix mehr, bevor die nächste Reise ansteht.


Steffi: Du hast absolut recht, Du bist wirklich ein sehr aufmerksames Kuscheltier.

Kuscheltier: Wie war das erste Cupping?


Steffi: Es fing furchtbar an. Nach den ersten 8 Samples wollte ich meinen Rückflug buchen.


Kuscheltier: Hört sich nicht gut an.


Steffi: War es auch nicht. Die vorgesetzten Tassen waren absolut nichtssagend.


Kuscheltier: Du bist aber nicht abgereist, also wurde es besser?


Steffi: Oh ja und wie. Schon der 2. Tisch á 8 Samples war die Reise wert. 3 von 8 Samples waren interessant und eines sogar verdammt interessant. So interessant, dass ich Marcos sofort gefragt habe, was ist das bzw. wieviel ist davon da.
Marcos Antwort kam wie immer prompt: Ist ein Bob-o-Link Blend. 2 Container gibt es. Einer geht gerade nach Kalifornien und der Käufer von Nr. 1 möchte vermutlich auch den 2. Container. Daraufhin habe ich nur noch zu Marcos gesagt, bitte schicke sofort ein Sample per Flugzeug zu pingo und halte den Käufer bitte solange es geht hin. Der verkostete Blend war fruchtig und süss ohne Ende, hatte einen schönen Körper und war im Gegensatz zu unserem Blend vom Vorjahr unglaublich sauber.

 

Kuscheltier: Sauber? Ich verstehe nur Bahnhof?  


Steffi: Sauber bedeutet, dass der Kaffee rund und harmonisch ist im Geschmack, also klare, positive  Aromen aufweist, in diesem Fall Waldfrüchte und Vollmilchschokolade und keine Cerealien wie sie teilweise in unserer letzten Ernte zu schmecken waren.


Kuscheltier: Ich dachte der letzte Blend, also der aktuelle Bobo-Blend ist Dein Liebling.


Steffi: War er auch, er ist auch gut im Vergleich zu vielen anderen Kaffees. Aber nachdem ich mit pingo kurz vor der Reise eine Tasse 100% Quaker versucht hatte, die ich aus dem Bobo aussortiert hatte, flachte meine Begeisterung etwas ab. Ausserdem muss sich mein Kaffeegeschmack noch sehr viel weiter “weiterbilden”, schließlich mach ich das noch nicht so ewig.

Kuscheltier: Was wurde denn aus dem besagtem fliegendem Sample?


Steffi: pingo war genauso begeistert wie ich und wir haben den Vertrag über den Container Nr. 2 noch während ich in Brasilien war abgeschlossen und am 26. September begeben sich diese 320 Sack auf den Weg nach Hamburg.

Kuscheltier: Wieviele Farmer machen eigentlich mit bei dem Bob-o-Link Projekt?


Steffi: Im Vergleich zum letzten Jahr sind dieses Jahr 6 Farmer mehr mit von der Partie, also insgesamt 18 Farmer.

 

Kuscheltier: Was steckt eigentlich hinter diesem ganzen Bob-o-Link Projekt?


Steffi: Ich bin mal so frei und zitier Marcos, der das Ganze ins Rollen gebracht hat: “If you are not part of the solution, you are part of the problem”.
Dieses Statement bezieht sich auf alle Bereiche, sowohl auf das menschliche Miteinander, als auch auf die Farmarbeit.
Zum einen arbeiten alle Bob-o-Link Farmer ohne chemischen Dünger, Fungizide, Pestizide und ohne maschinelle Erntemaschinen, die die Kaffeepflanzen verletzten würden. Mal davon abgesehen, dass das in der Mountain Mogiana Region wo die meisten Farmen liegen aufgrund der Berge sowieso nur schwer möglich wäre.

Marcos und Felipe animieren die Farmer dazu, neue Trocknungs-Methoden auszuprobieren, selber Setzlinge anzupflanzen, neue Varitäten auszuprobieren, Schattenbäume zu nutzen bzw. anzupflanzen und innovative Technische Errungenschaften zu probieren. Auf sozialer Ebene bedeuted das, dass die Projekt beteiligten Familien sich gegenseitig helfen, sowohl mit Know-How, Manpower, als auch mit Geräten.
Was ich sehr beeindruckend fand war, das Marcos mir bei einem Walk durch den Dschungel sagte, er will nur noch mit Leuten zusammenarbeiten, die er mag und dass er einfach happy sein will in dem Moment indem er etwas tut.

 

Kuscheltier: Hört sich simpel und cool an.

 

 

Kuscheltier: Wie lief das eigentlich mit der Verständigung, soweit ich weiß, kannst Du kein Portugiesisch. Mich hast Du jedenfalls immer nur auf Deutsch angeschmachtet: “Oh, ist der süss und so rund....”

Steffi: Das ist jetzt aber wirklich privat. Unser Smalltalk bleibt doch wohl unter uns oder muss ich Dich demnächst wegsperren?

Kuscheltier:`Tschuldige. (Kuscheltier steigt die Schamesröte ins Fell - ja das geht.)

Steffi: Schon gut, lass uns einfach weitermachen. Ich hatte mir zwar vor der Reise - ambitioniert wie ich war - eine Sprach-Software gekauft aber durch pingos Ecuador Reise, Roasters and Baristi und mein natürliches Schlafbedürfnis fiel der Lernerfolg äußerst dürftig aus.
Aufgrund dessen war ich immer auf einen Dolmetscher (Marcos, Felipe, Daniel und Co.) angewiesen, aber manches geht auch mit Händen und Füssen und Lächeln. 
Allerdings gab es auch witzige Mißverständnisse, wenn mal kein Dolmetscher in greifbarer Nähe war.

Kuscheltier: Na los erzähl schon, so `nen Cliffhänger bietest Du mir doch nicht ohne Grund.

Steffi: (Grins) Richtig geraten: An einem Tag, es war noch sehr früh, da bin ich mit meiner Kamera zu der Bananenplantage von den Minussi Brüdern gelaufen, die mit zu der FAF gehört. Dort sind mir dann 10-15 Pferde aufgefallen, die unbekümmert durch die Plantage getrottet sind. Ich dachte natürlich, dass sie aus ihrem Stall abgehauen sind und Futter und Wasser suchen. Das gleiche hatten wir schon bei unserem Anreisetag mit Kühen, da endete es damit, dass Hans und ich ziemlich belämmert rumstanden, während Marcos versuchte die Kühe wegzutreiben. Cowboys werden wir wohl beide nicht mehr.
Aber zurück zu den Pferden, ich bin zurück ins Gemeinschaftshaus gegangen und habe versucht mit Gesten, Englisch und den Fotos von meiner Kamera den netten Küchenladys von den Pferden zu berichten.  
Letztendlich standen wir zu viert fuchtelnd herum und Simone (Felipes Rösthilfe und angehende Cupperin) zeigte auf die Uhr und erzählte irgendwas mit 9.00 Uhr.
Die Uhrzeit war allerdings das Einzige was ich verstanden habe.

Kuscheltier: Und? Wurden die Pferde wieder eingefangen?

Steffi: Nein, denn sie waren gar nicht ausgebrochen. Aber um 9.00 Uhr stand einer von den Minussi Brüdern in der Bananenplantage und wartete auf darauf, dass ich vorbeikomme und ihn beim Ernten fotografiere.

Kuscheltier: Was?

Steffi: Tja, sie dachten ich fuchtel mit meiner Kamera herum, weil ich Fotos machen will und zwar in der Bananenplantage. Felipes Mama Silvia hat dieses Mißverständnis dann aufgeklärt.

Kuscheltier: Was lernst Du daraus?

Steffi: Das man nicht wild rumfuchteln sollte?! 
Für`s nächste Jahr habe ich mir fest vorgenommen wenigstens etwas Portugiesisch zu lernen.

Kuscheltier: Kluge Entscheidung.

Steffi: Grrrrrr!

Kuscheltier: Zurück zum Thema - Kaffee. Was gibt es sonst so Neues beim Projekt Bob-o-Link.  

Steffi: Wie schon beim letzten Mal gesagt, der alte Bob-o-Link Blend hat relativ viele Quaker, dank einer neuen Kooperation mit einer neuen Mill wird dieses Problem dieses Jahr behoben: Ab dieser Ernte wird der Rohkaffee zur Fazenda San Antonio gebracht. Dort gibt es seid dem Jahr 2000 auf japanische Initiative eine gute Mill, die sowohl über die obligatorischen Rüttelsiebe verfügt, die nach Bohnengröße sortieren, als auch Gebläse, die Bohnen von Steinen separieren auch eine Maschine zur Farbkontrolle. Mit der Farbkontroll-Maschine können viele Fehler, die man gar nicht sieht, aussortiert werden. Je nachdem wie gut die Sortierung sein soll, durchläuft der Rohkaffee die Anlage einmal komplett oder auf Wunsch mehrmals, bzw. einige Bereiche erneut.
Der Kaffee bleibt nie länger als 24h in der Mill. Das ist auch wichtig, um die Gefahr von Verschmutzung bzw. Beschädigung und Raub so gering wie möglich zu halten. 
Pro Tag können maximal 240 Bags gereinigt und abgefüllt werden. Alle 10 Sack wird eine Stichprobe aus dem Sack genommen und die Fehleranzahl überprüft.

Kuscheltier: Wie zählt man denn Fehler beim Kaffee?

Steffi: Joao der Besitzer der Mill nimmt eine Probe von 30 g und leckt sie auf eine schwarze Matte mit einer Fehlerlegende.. Dann pickt er Fehler wie Insektenfrass, Bruch und Ohren usw. heraus, schaut auf die Legende und multipliziert die einzelnen Faktoren mit dem entsprechenden Faktor. Unterschiedliche Fehler werden mit verschiedenen Punkten bewertet.
Am Ende nimmt er die Punktezahl mal 3 um das auf annähernd 100 g hochzurechnen.
Diesen Wert vergleicht er mit dem jeweiligen Grade, der vertraglich mit dem Kunden abgesprochen wurde. Ist der Wert im Soll, geht`s fröhlich weiter. Wenn nicht, werden die Maschinen justiert und der Prozess wiederholt.

Kuscheltier: Ok. und deshalb ist der Bob-o-Link Blend dieses Jahr noch besser?

Steffi: Genau. Aber auch etwas teuerer, doch damit können wir leben, wir wollen schließlich die Qualität von Jahr zu Jahr steigern.

Kuscheltier: Du hast eben etwas von Raub erzählt, ist das in Brasilien jetzt auch schon ein Thema?

Steffi: Da der Kaffeepreis in NY aktuell so hoch gehandelt wird, ist der Anreiz natürlich extrem groß. Schließlich beträgt das BIP  in Brasilien nur ca. 8.400 USD pro Jahr. Während ich da war, wurde in der nächst größeren Stadt Mococa eine Bande von 4 Leuten festgenommen, die 134 Säcke Kaffee geklaut hatten und die Besitzer, ein Ehepaar zusammengeschlagen hatten.

Kuscheltier: Was machen Marcos und die anderen Farmer um sich vor Raub zu schützen?

Steffi: Marcos und sechs andere Farmer schließen z.B. ihre Gatter abends zusammen. Doch sie sind sich bewußt, dass das in Zukunft wohl nicht reichen wird. Als Hans und ich abgereist sind, war ein Meeting mit den anderen Farmern angesetzt, in dem sie beratschlagen wollten, wie sie sich in Zukunft schützen wollen. Stichworte: Kameraüberwachung und Scheinwerfer.

 

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