Besuch bei APPAECE

Am Donnerstag sind wir nach ca. 6 h Fahrt vom Atitlàn-See nach Corral Grande zur APPAECE gefahren.

 

Unglaublich, wie schnell sich hier die Landschaft ändert. Sobald man einen Pass überquert hat werden subtropische Wälder zu karger Landschaft und das innerhalb von Minuten.

 

Bei der APPAECE angekommen bezogen wir unsere Zimmer bei Don Genaro, dem Präsidenten der APPAECE und besprachen den Plan der kommenden Tage.

Der erste Tag (Freitag) bei der APPAECE begann mit Besuchen von verschiedenen Produzenten und da wir von jedem Produzenten ein Muster bekommen hatten, das wir auch verkostet und bewertet haben, konnten wir gutes Feedback geben.

Im Übrigen übertraf das Verschiffungsmuster der APPAECE unsere Erwartungen und Ihr könnt Euch schon mit uns auf die neue Ernte freuen.

Da sich der Pick-Up etwas verspätete, der uns in die Berge fahren sollte, hatten wir noch Zeit für einen Plausch mit Mario, dem Techniker der Organisation Fundap, welche der APPAECE hilft, ihre administrativen Strukturen zu verbessern.

 

Als dann der Pick-Up kam, fuhr unsere kleine Delegation gut gelaunt die steilen Hänge hinauf zu Don Israel, der uns schon erwartete.

Don Israel ist mittlerweile im letzten Jahr der Umstellung von konventioneller auf biologische Landwirtschaft. Seine Kaffeefelder waren sehr gut bestellt und auch die Sträucher sahen sehr gut aus.

 

Der Kaffeerost (La Roya) war trotz der beginnenden Regenzeit gut unter Kontrolle. Da hier die Hänge extrem steil sind, muss man noch mehr auch auf rutschige Bananenblätter geben, die hier schnell zum Verhängnis werden können.

Obwohl Don Genaro und Don Israel mittlerweile ein paar Enkelkinder haben, hängten sie uns mit Ihren geübten Schritten mühelos ab, was uns einige Späßchen einbrachte. Trotz des nicht immer einfachen Lebens hier sind alle prächtig gelaunt und lassen sich den Spaß durch nichts verderben. Nachdem wir auch die Farmen von Don Luis und Lino Lopez, einem jungen Farmer, gesehen hatten ging es wieder runter ins Dorf, denn der Regen kündigte sich an.

 

Angekommen gab es erst mal Mittagessen. "Mama Linda" verköstigte uns mit einer hervorragenden Hühnersuppe. Da morgen die Vollversammlung der APPAECE ist, hatten wir noch ein Meeting nach guatemaltekischer Art mit Mario und Genaro. Wir machten es uns also im Wohnzimmer gemütlich und legten los, bis das Telefon klingelte.

Das Telefonat hatte wieder ein Weiteres zur Folge, das Mario nutzte, um ein eben solches zu führen. Als dann das erste Telefonat beendet war lief das zweite noch und da das zweite noch lief konnte ja man noch schnell ein drittes beginnen.

So nahmen die Dinge Ihren lauf bis wir einige Zeit später fortfahren konnten. Das ist jedenfalls ein Meeting nach guatemaltekischer Art, denn Zeit spielt hier eben längst nicht so eine entscheidende Rolle wie ein Deutschland. Wir sind gespannt morgen die Socios persönlich zu treffen.

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von 11:00 - 13:30 und 14:30 - 17:00 Uhr.
An diesen Tagen sind wir sicher in der Rösterei, die anderen Tage benötigen wir Ruhe für andere Dinge.

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